1. Briefing & Ziel klar definieren – vor dem Drehtag

Die wichtigste Vorbereitung passiert nicht am Drehtag, sondern davor. Beantworte diese Fragen und schick sie mir vorab:

  • Für wen ist das Video? (Neukunden, Bewerber, Bestandskunden?)
  • Wo wird es ausgespielt? (Website, Instagram, LinkedIn, YouTube?)
  • Was soll der Zuschauer am Ende denken, fühlen oder tun?
  • Gibt es Must-Have-Szenen oder bestimmte Bereiche, die gezeigt werden sollen?

Mit diesen Infos erstelle ich eine Shotlist, die wir gemeinsam durchgehen. Das spart am Drehtag viel Zeit.

2. Location vorbereiten

Räumt den Dreh-Bereich auf. Was für den Alltag okay ist, sieht auf Video unprofessionell aus: volle Schreibtische, Kabel auf dem Boden, Mülltonnen im Hintergrund.

Achtet auch auf das Licht: Räume mit großen Fenstern sind ideal. Dreht ihr drinnen, sorgt dafür, dass Jalousien und Vorhänge geöffnet werden können. Ich bringe eigenes Lichtequipment mit, aber natürliches Licht ist immer besser.

Praxis-Tipp: Macht am Tag vor dem Dreh einen kurzen Rundgang durch alle geplanten Locations und fragt euch: „Würde ich diesen Bereich einem Kunden zeigen wollen?" Wenn nein – aufräumen.

3. Personen und Outfits abstimmen

Wenn Mitarbeiter im Video erscheinen sollen: informiert sie rechtzeitig und mit einer klaren Botschaft. Nicht: „Du musst jetzt ein Video machen." Sondern: „Wir möchten zeigen, was du machst – das dauert maximal 20 Minuten."

Outfit-Empfehlungen für die Kamera:

  • Unifarben oder dezente Muster – keine engen Streifen (flimmern auf Video)
  • Keine weißen Shirts als einzige Schicht (reflektieren Licht stark)
  • Firmen-Kleidung/Arbeitskleidung ist authentisch und zeigt Kontext
  • Brille ist kein Problem – ich stelle das Licht entsprechend ein

4. Zeitplan abstimmen

Schick mir mindestens eine Woche vor dem Drehtag einen groben Zeitplan: Wann ist welche Person verfügbar? Welche Location soll wann bespielt werden? Gibt es feste Zeiten, die wir beachten müssen?

Ich plane dann eine detaillierte Reihenfolge, die das Licht optimal nutzt und unnötige Wartezeiten minimiert. Morgens ist das Licht für Außenaufnahmen oft am schönsten – das halte ich beim Planen im Kopf.

5. Bitte keinen Stress am Drehtag

Das klingt simpel, aber es macht einen riesigen Unterschied. Wenn ihr gestresst seid, sieht man es auf Video. Plant am Drehtag keine wichtigen Kundentermine dazwischen. Gebt eurem Team das Signal: heute ist Drehtag, das ist Priorität.

Ich bringe genug Geduld und Erfahrung mit, um Menschen vor der Kamera zu entspannen – aber ein ruhiges Grundklima auf eurer Seite hilft enorm.

6. Social-Media-Ziele kommunizieren

Wenn ihr plant, das Material auf mehreren Kanälen einzusetzen: sagt mir das vorher. Für Instagram Reels brauche ich andere Einstellungen als für einen Website-Imagefilm. Mit diesem Wissen plane ich die Shotlist so, dass wir alles in einem Dreh abdecken.

Tipp: Überlegt vorab, ob ihr ein Behind-the-Scenes-Reel vom Drehtag selbst wollt. Das ist kostenlos, weil ich sowieso dort bin – und performt auf Instagram oft sehr gut.

7. Nach dem Drehtag: Feedback ist Gold

Nach der Rohschnitt-Lieferung (meist 5–10 Werktage) bitte ich euch um konkretes Feedback. Nicht: „irgendwie nicht ganz das was ich mir vorgestellt habe." Sondern: „Szene bei 0:32 zeigt das falsche Produkt" oder „der Ton bei 1:10 ist zu leise."

Je präziser das Feedback, desto schneller die Fertigstellung. Im Business- und Premium-Paket sind zwei Korrekturschleifen inklusive.

Fragen vor dem Dreh? Schreib mir einfach – ich gehe alle Details im Vorgespräch durch und erstelle eine individuelle Shotlist für euren Drehtag.